Zwanziger Jahre 2.0: Der Untergang muss abgeschlossen werden

Die 2020er haben begonnen! Seit gut einer Woche leben wir wieder in den Zwanzigern, zumindest wenn wir einen historischen Fakt ignorieren.

Kleinliche Historiker können nämlich darauf hinweisen, dass die Jahreszählung kein Jahr 0 kennt. Strenggenommen wäre der eigentliche Beginn der Zwanziger also erst 2021 – wir wollen mal nicht so kleinlich sein. Aber falls jemand auf der nächsten Cocktailparty mit seinem Wissen angeben möchte, hat er jetzt wieder etwas neues.

Und „Party“ war sicher auch eines jener Worte, das in den Zwanziger oft verwendet wurde. Denn rückblickend war das Jahrzehnt, ob man es jetzt als „Goldene Zwanziger“ oder „Roaring Twenties“ bezeichnet, eine einzige Party. Rückblickend – die Realität sah natürlich etwas anders aus. Hierzulande beschränken sich die goldenen Zwanziger auf eine Zeit von rund vier Jahren, in denen es mal keine existenziellen Krisen gab. Die Zwanziger waren eine Zeit der Lebensfreude, insofern das Motto lautete „Hurra, wir leben noch – und uns soll egal sein, ob wir es morgen auch noch tun“.

Die Angst vor dem danach

Stil hatte man … in den Zwanzigern

Ich persönlich mag diese Epoche allerdings sehr. Als großer Bewunderer von F. Scott Fitzgerald muss ich natürlich anmerken, die Literatur war besser. Fritz Lang und F.W. Murnau setzten nie mehr erreichte Höhepunkte des Filmwesens, und selbst Hollywoodfilme waren richtig gut. Die Musik war auch besser. Und ganz unter uns, die Leute kleideten sich wesentlich angenehmer.

Doch wenn wir heute über die Wiederkehr der Zwanziger Jahre sprechen, dann tun wir dies unter einem ganz anderen Gesichtspunkt. Denn es war auch die Zeit in der in Italien der Faschismus ein dunkles Licht auf die Monarchie warf, und – auch wenn man es heute gerne leugnet – in einer ganzen Reihe anderer europäischer Nationen und den USA erstarkten ebenfalls faschistische Bewegungen. Und dann kam der 30. Januar 1933.

Wiederholt sich Geschichte?

In der Printausgabe der Welt gab es diese Woche einen Leitartikel, der der Theorie widersprach, die Geschichte würde sich wiederholen. Die Hauptargumente waren: kein Krieg, Wohlstand und Penicillin.

Die erste Frage wäre also, wiederholt sich die Geschichte? Die dominierende linke Deutungshoheit schüttelt auf diese Frage fleißig den Kopf, obwohl man ihnen die nackte Angst in den Augen ablesen kann, sie würden sich irren. Kulturzyklentheorien, also – vereinfacht, die Wiederholung bestimmter geschichtlicher Abläufe mit unterschiedlichen Akteuren – haben mit Friedrich Nietzsche und natürlich Oswald Spengler eher im Milieu des konservativen Kulturpessimisten ihre Heimat. Geschichte möchte man sagen, wiederholt sich natürlich nicht 1:1, aber im Prinzip eben doch. Weshalb sich die zweite Frage aufdrängt, wiederholen sich nicht nur die „Goldenen Zwanziger“?

Wie gut geht es uns eigentlich?

Das Argument derer, die dagegen sprechen, lautet schlicht: Uns geht es gut, den Menschen vor den „Goldenen Zwanzigern“ ging es nicht gut. Dem Fakt kann man schwer widersprechen. Hinter uns liegt kein „großer Krieg“ und keine spanische Grippe hat Millionen dahingerafft, die der Krieg noch verschonte, die politische Lage im Westen ist stabil, die Gesundheitsversorgung auf einem hohen Stand. Man mag nur daran denken, dass zu jener Zeit die Kindersterblichkeit in Deutschland bei nahezu 20 % lag.

Allein, eine solche Argumentation krankt immer an zwei wesentlichen Punkten:

  1. Es ist egal, wie es dem Menschen objektiv geht, es zählt, wie er subjektiv glaubt, das es ihm geht.
  2. Im Vergleich zu einer vorangegangenen Generation ging es der Mehrheit der aktuellen Generation in den meisten Fällen besser, aber davon hatte weder die eine, noch die andere Generation etwas.

Oder um es praktisch zu veranschaulichen, empfinden wir es natürlich als gut, dass die Kindersterblichkeit in Deutschland gegen Null geht, das ist aber inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Ebenso selbstverständlich wie die schleichende Etablierung einer Zwei-Klassen-Medizin und das Verschwinden von Ärzten und Krankenhäusern in der Fläche.

Auf ähnliche Weise könnte vielen Argumenten begegnet werden. Leben wir in politisch stabilen Zeiten? Neutrale Beobachter pflegen zu lachen, weil diese Behauptung von jenen kommt, die gleichzeitig mit der Agitation gegen Politikern wie Donald Trump oder Boris Johnson, oder Parteien wie der AfD ihre eigene Aussage widerlegen. Leben wir im Wohlstand? Statistisch sicherlich. In der Realität steigen aber nur die Vermögen weniger bereits Vermögender, und die Zahl der Menschen, die in Mülleimern nach Pfandflaschen fischen.

Die Intellektuellen von einst

Ich persönlich war lange der Ansicht, dass trotz Radikalisierung auf linker und rechter Seite, kein Tag der großen Auseinandersetzung bevorsteht. Kein Tag X, an dem eine Gruppe nach der Macht greift. Keine Zeit, in der Straßenschlachten wieder das Bild prägen.

Edgar J. Jung

Heute bin ich vom Gegenteil überzeugt. Es wird so kommen, und es ist eben unerheblich, ob es einen verlorenen Krieg oder eine bessere medizinische Versorgung gibt.

Eine große Rolle dabei spielt immer wieder das Lesen in Edgar J. Jung’s Hauptwerk „Die Herrschaft der Minderwertigen„. Erschienen im Jahr 1927 ist es deshalb so überzeugend, weil man es ihm nicht anmerkt. Streicht man die Zeitbezüge aus der Zeit Jungs heraus, bleibt eine überaus treffende Beschreibung unserer heutigen Gesellschaft. Wüsste man nicht, das der von den Nazis nur wenige Jahre später ermordete intellektuelle Kopf der „Konservativen Revolution“ eine Beschreibung seiner eigenen Zeit geschrieben hat, man könnte ihm prophetische Gaben unterstellen.

(Anmerkung: Man könnte all das natürlich auch so interpretieren, dass die allgemeine Lernfähigkeit des Menschen beschränkt ist – sehr beschränkt.)

Vieles, was heute die Zerrissenheit der Gesellschaft beschreibt, hat auch Jung bereits beschrieben. Und was er beschreibt ist der Wandel oder Verfall einer Gesellschaft. Die Umdeutung oder Abwertung von Moral. Und all das, hat eben nichts damit zu tun, dass ein Krieg beendet war und ein anderer bevorstand.

Im Zentrum von Jungs Vorstellungen steht bereits der Gegensatz zwischen Stadt und Land. Für ihn ist das Stadtleben dekadent und steht im Widerspruch zum eigentlichen Menschen. Es entmenschlicht ihn, macht ihn zum Anbeter des Zeitgeistes, trennt alle Bindungen und unterwirft ihn der Herrschaft des Geldes. Jung geht sogar soweit festzustellen, dass „der fortgeschrittene Zivilisationsmensch unter dem Barbaren steht“. In seiner Beschreibung greift er auf Eugen Diesel zurück:

„Kein Leben und kein Blut erfüllen mehr das Hohlgewordene. Blutleere Gedanken (die abstrakte Vorstellung), angebeteter Stoff, künstlich organisierte Gemeinschaft, unbewusstes Sklaventum gegenüber der äußeren mechanischen Reizwelt, sind die Kennzeichen jenes Zustandes, den Eugen Diesel ‚Versklavung‘ nennt.“

Edgar J. Jung in „Die Herrschaft der Minderwertigen“

Und wenig optimistisch fährt er fort:

„Barbarei, Gesittung und Versklavung sind ihm die drei großen Stufen menschlicher Entwicklung; und Versklavung schlimmer als der Tod – weil weder Leben noch Tod – das Kennzeichen der Gegenwart.“

Edgar J. Jung in „Die Herrschaft der Minderwertigen“

Diese Worte erinnern uns an das Paradox der modernen westlichen Gesellschaft. Wir sind so frei wie noch nie zuvor in unserer Geschichte, und dennoch so viel Zwängen, wie selten zuvor unterworfen. Wir haben uns auf den höchsten Stand der Technik fortentwickelt, und können ohne unser Smartphone nicht mehr leben. Wir haben so viele Möglichkeiten des Genuss, wie noch nie zuvor. Wir haben Eliten, die die Moral so lax, formulieren, dass selbst die angeblich so wilden spätrömischen Orgien prüde wirken, und dennoch sind wir nicht befriedigt – und glücklich sind wir schon mal gar nicht.

Three women naked bei Editions Ostra, brothers Biederer, Paris.

Die städtische Elite definiert was sein darf

Auch heute spielt sich das Leben wieder in den Städten ab, also zumindest das Leben, das wirklich zu zählen scheint. Während sich die Landbevölkerung abgehängt fühlt und es wohl auch ist. Allein, in der Stadt findet nicht nur die Party statt, auf der man sich zu betäuben sucht, sondern dort herrscht auch die Definitionsgewalt. Man ordnet aus seiner städtischen Sicht die Welt, und versteht die Welt nicht mehr, die sich durch ihr Beharren auf Realitäten dem zu widersetzen scheint.

Das können ganz alltägliche Probleme sein, wie der Kampf gegen das Auto. Dieser stößt auf dem Land nicht auf Widerspruch, weil dort Menschen leben, denen es ein Herzensanliegen ist mit ihrem Diesel die Umwelt zu verpesten. Ich besuche oft meine Großmutter in ihrem Dorf. Unter der Woche ist das für mich „kein Problem“, weil dort acht Mal ein Bus hält – vier Mal in die eine, vier Mal in die andere Richtung. An Wochenende halbiert sich diese Zahl, und gefahren wird nur, wenn man sich mindestens eine Stunde vorher telefonisch gemeldet hat. Hier bei mir in der Stadt, gehe ich die Straße hoch und steige in die S-Bahn.

Ziehen Städter dann der Romantik wegen dennoch aufs Land, ändert sich die Meinung zum Auto schnell – ebenso schnell werden sie dann auch zum Problem. Zumindest dann, wenn dort noch Landwirtschaft betrieben wird. Flora und Fauna nur vom Bildschirm her kennend, sind die Dörfer Legion, in denen sich Zugezogene über ihren Mist ausbringenden Bauern beschweren oder konventionelle Landwirtschaft an sich für eine rechte Verschwörung von Tierquälern halten. (Womit sie natürlich wieder einen guten Grund haben, zum Einkaufen in den Biomarkt in der Stadt zu fahren.)

Es geht natürlich auch weit weniger ohne jeglichen Bezug zum Alltag, wenn eine Elite plötzlich bestimmt, dass es nicht nur Frau, Mann und Zwitter (mit weniger als 0,1% Anteil an der Menschheit) gibt. Da sind die 60 Geschlechter, die man bei Facebook haben darf, geradezu eine Kleinigkeit. Während also der Sohn oder die Tochter des Landwirts Agrarwissenschaften studieren, müssen sie an der Uni oft nebenbei noch Genderstudies verstehen, um nicht unangenehm aufzufallen. Also noch unangenehmer, als ohnehin schon, sind sie doch nicht selten Tierquäler in spe, statt junge Menschen, die versuchen unter dem Druck der gleichen kapitalistischen Gesellschaft die Millionen für Genderstudies aufbringt, aber gleichzeitig eine Industrialisierung der Landwirtschaft betreibt, ihr eigenes Fortkommen mit Tierwohl und Naturschutz unter einen Hut zu bringen. Das, wie in Bayern kürzlich mit dem sogenannten Bienenvolksbegehren geschehen, Städter Landwirte zur Zielscheibe erklären, ist keine Seltenheit mehr.

Heimat

Doch während wissenschaftlicher Nonsens wie Genderstudies immer lauter kritisiert, und ebenso laut zurückgeschlagen wird, findet eine andere Umdeutung eher leise statt, jene der Heimat.

Auch Edgar J. Jung sah einen der Hauptgründe des Problems im Verlust der Beziehung des Menschen zu seiner Heimat, in der Sprache seiner Zeit, die heute höchstwahrscheinlich als nationalsozialistisch vergiftet definiert ist, die Beziehung des Menschen zu Blut und Boden. In dieser Formulierung wird klar, wie eng verwoben, wenn nicht gar identisch die Begriffe „Herkunft“ und „Heimat“ sind. Der Heimatbegriff hatte etwas Beständiges, es war ein fester Grund, auf den man stand. Während die „Goldenen Zwanziger“ bereits ein globalisiertes, multikulturelles Phänomen waren. Würde – die übrigens sehr bewundernswerte – Josephine Baker ihren Bananentanz heute vollführen, die Elite würde Rassismus kreischen. Das war es übrigens damals auch schon, nur etikettierte man es der Ideologie wegen als exotisch um. Heute findet man im Geiste des globalen Multikulti weit prüdere islamische Praktiken bereichernd und verteidigenswert. Heute, wie damals, war Heimat etwas provinzielles, veraltetes – interessant war nur die Heimat des anderen. Eine Heimat, die einen selbst an etwas bindet, war ein Glotz am Bein, in einer Gesellschaft in der jede Bindung problematisch war. Das galt auch für die Familie, wenn man auch anmerken muss, dass es erst heute zum Ziel erhoben wurde Kinder möglichst früh durch gesellschaftliche Eingriffe dem Einfluss ihrer als reaktionär verdächtigen Eltern zu entziehen.

Die Umdeutung des Heimatbegriffs durch die Gesellschaft war natürlich auch damals schon eine Bringschuld, die liberale Eliten ihren kapitalistischen Herren gegenüber zu leisten hatten. Denn die hatten begriffen, dass sie ihren Reichtum nur dann weiter steigern könnten, wenn sie ihn von realen Dingen entkoppeln. Heimatverbundenes Unternehmertum stößt schnell an Grenzen, vor allem aber ist der mögliche Verdienst nicht vergleichbar mit dem in einer globalisierten Wirtschaft, und erst recht nicht, mit einer Wirtschaft, die Geld mit Geld verdient. Anything goes heißt eben mehr als Party und jeder mit jedem, für was auch immer jeder sich selbst halten mag. So wie Alkohol und Kokain für den immer nächsten Kick des Partyvolks sorgen sollten, sollte auch das Kapital immer weiter ins Unermessliche steigen.

Allein, die Menschen soffen sich zu Tode, und so manche Ikone der Zwanziger beendete ihr Leben mit einem goldenen Schuss. Die unheilige Allianz von damals sorgte dann mit dem großen Börsenkrach für das Ende der Zwanziger Jahre und den Durchmarsch der Nationalsozialisten an die Macht.

Wiederholt sich nun alles?

Nun bleibt die Frage, wiederholt sich die Geschichte und was steht uns nach den 2020ern bevor? Wird den Zwanziger Jahren 2.0 ein Hitler 2.0 folgen? Zum heutigen Tag fehlt dem ein wichtiges Element, ein neuer Hitler. Denn auch wenn die Linke es natürlich anders sieht, weder herrschen in Polen oder Ungarn Faschisten, noch ist die AfD eine neue NSDAP. Derartige Vergleiche sind lediglich ein Zeugnis, dass Linke im Geschichtsunterricht geschlafen haben. Aber dennoch sehen wir auf linker wie rechter Seite eine Tendenz der Radikalisierung, die weit über das Internet hinausgehen. Auf beiden Seiten formieren sich gewaltbereite Gruppierungen, die auch den Tod von Menschen in Kauf nehmen. Zwischen ihnen steht ein Staat, dessen Sicherheitsorgane für die politische Führung nur dann interessant sind, wenn sich darum Machtspiele entwickeln. Ansonsten haben wir eine schlecht ausgerüstete Polizei und Armee, deren Rückhalt in der Politik selbst an Lippenbekenntnissen kaum erwähnenswert ist, und die von der Elite einer Ideologie ausgesetzt werden, die glaubt „polizeibefreite Zonen“ seien ein Paradies und Landesverteidigung sei so voll letztes Jahrhundert.

Die Demokratie ist eine Organisationsform des Staates, wie jede andere auch. Sie ist nichts besonders, sie ist gewöhnlich. Sie ist weder Gott gewollt, noch das Endziel menschlicher Evolution. Damit gebe ich kein Werturteil ab, sondern erinnere lediglich daran, das die Organisationsform morgen auch eine ganz andere sein könnte. Aber die Vertreter der Demokratie glauben wie die Vertreter anderer Organisationsformen auch, dass sie die allein richtige Form ist. Deshalb argumentieren ihre typischen Köpfe wie Bundespräsident Steinmeier im Wesentlichen auch weniger mit den Vorzügen der Demokratie, sondern halten lange belanglose Reden, die die Menschen für die Demokratie um der Demokratie willen kämpfen lassen sollen. Was sie übersehen ist die nackte Tatsache, dass nicht die Organisationsform das Überleben einer staatlich organisierten Gesellschaft sichert, sondern deren Fähigkeit dafür zu sorgen, dass sich die Menschen a) sicher fühlen und b) so wenig Not wie möglich leiden. Ist beides nicht mehr gegeben, ist das Argument alle vier Jahre an der Wahlurne seine Stimme abzugeben, damit die gewählten Politiker die nächsten vier Jahre wieder mehr oder weniger machen können, was sie wollen – na ja, noch weniger überzeugend, als ohnehin schon.

Was also tatsächlich für die Wiederholung der 1930er Jahre fehlt, ist weniger ein Adolf Hitler. Seien wir ehrlich, der wird sich leider finden. Was fehlt ist ein Crash. Und der ist nicht unwahrscheinlich, wenn auch nicht konkret an der Tür. Als Anfang des letzten Jahrzehnts das Platzen der Immobilienblase die Banken in den Abgrund zog, pumpte die Politik das Geld ihrer Bevölkerung zu deren Rettung in Millionenchargen aus den Staatshaushalten in die Banken. Die wenigen kosmetischen Korrekturen am Finanzsystem hingegen, die man notgedrungen vornehmen musste, um den Schein vor dem Wähler zu wahren, sind heute heimlich still und leise längst wieder zurückgefahren. Weder in der globalen Finanzelite, noch in der linksliberalen politischen Elite ist irgendein Lerneffekt aufgetreten. Was den nächsten Crash tatsächlich eher in eine Wann-Frage verwandelt. Das dieser auf eine Gesellschaft trifft, der Bindungen zugunsten der individuellen Lustbefriedigung ausgetrieben wurde, wird der Brandbeschleuniger des Untergangs werden.

Am Ende wird Oswald Spengler wohl recht behalten. Der Untergang des Abendlandes, der westlichen Kultur, die einst die Welt beherrschte und sich dafür heute selbst mit der Neunschwänzigenkatze kasteit, ist lediglich noch nicht abgeschlossen.

– Ende –

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