Der Konservative — Konservatismus ist nicht ein Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt.

Müssen wir jetzt unsere Babys wirklich essen?

US-Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez war auf einem Townhall Meeting mit einer Anhängerin konfrontiert, die sagen wir, recht eigene Ideen hatte das Klima zu retten.

Crazy shit, oder? Ich muss zugeben, ich hatte so ein WTF-Lachen als erste Reaktion. Dann habe ich darüber nachgedacht, und das Lachen ist mir im Halse stecken geblieben.

Was denkt man sich als Politiker in einer solchen Situation?

a) Oh, Gott, wie komme ich aus dieser Nummer wieder raus?

b) Super, das ist eine meiner Wählerinnen und die Republikaner werden das gegen mich nutzen.

c) Scheiße, die hat meine Überzeugung zu Ende gedacht!

Ich weiß nicht, was sich Alexandria Ocasio-Cortez gedacht hat, aber die Option c gibt mir zu denken. Erinnert sich noch jemand, als das Buch einer Lehrerin gepuscht wurde, die gegen das Kinder haben argumentiert hat? Es mag beruhigend gewesen sein, dass die Mehrheit damals in eine „Wie kann sie das sagen?“-Empörung gefallen ist, aber damit war der Gedanke endgültig auch in der hiesigen Gesellschaft angekommen. Ein Gedanke, der etwa in den USA schon weit länger durch die linken Köpfe geistert: Kinder sind keine Bereicherung unseres Lebens, nicht einmal ein evolutionärer Akt, nein, sie sind eine Bedrohung für das Klima.

Übrigens, das eine Lehrerin dieses Buch schrieb, scheint auch nicht frei von Häufungen zu sein. Denn auch die Fragenstellerin im nächsten Video ist Lehrerin.

Es dürfte wenig überraschend sein, dass Bernie Sanders als Altlinker ein Verfechter der Abtreibung ist. Entblößend ist dagegen, dass er gerade in „armen Ländern“ Geld zur Verfügung stellen will, dass auch dort abgetrieben werden kann. Im beschaulichen Maine mag die Kindersterblichkeit gering sein, aber in jenen Ländern ist sie dramatisch hoch. Und vor allem sind Kinder dort nach wie vor die Altersversicherung ihrer Eltern. Ich gehe mal davon aus, das Sanders sich nicht für die Sache interessiert, und es deshalb nicht weiß – sonst wäre da nämlich eine andere Schlussfolgerung fällig.

Wenn es um den Klimawandel geht, ist meine Abgrenzung nach rechts so scharf, dass ich deshalb auch schon mal von Rechten angegriffen werde. Aber ich bin nun einmal der festen Überzeugung, dass der Kampf gegen den Klimawandel keine Frage von rechts oder links ist, sondern eine Frage der Vernunft. Und eine Aufgabe für jeden Christen, denn Gott hat uns die Erde nicht überantwortet, damit wir sie zerstören.

Die gleichen Gedankenzüge lassen mich aber auch, jenseits der Tatsache, dass ich ein Gegner freier Abtreibungsregeln bin, zu dem Schluss kommen, dass das Argument Kinderlosigkeit sei ein Dienst gegen den Klimawandel kein Argument ist. In den Köpfen linker Spinner mag das jetzt die falsche Frage sein, weil sie menschliche Egozentrik beinhaltet, aber für wen wollen wir den Gottes Schöpfung bewahren, wenn nicht für unsere Kinder? Was macht das denn für einen Sinn? Sollen wir jetzt keine Kinder kriegen, aussterben und irgendwann entwickeln sich vielleicht die Meerschweinchen zu der intelligenten dominierenden Spezies auf dem Planet und haben dann ihre Chance es besser zu machen? Ich versuche mich ja wann immer es geht in die gegnerische Meinung hineinzuversetzen. Manchmal zugegebenermaßen auch, um ein besseres Gegenargument zu finden, manchmal aber auch, um sie einfach nur zu verstehen. Hier aber versagt jegliche Versuch … Tut mir leid, aber das ergibt für mich keinen Sinn.

Und ganz ehrlich, Bernie Sanders ist ein alter weißer Mann, können wir nicht einmal so tun, als wären wir alle Linke und ihn ins Altersheim schicken?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.