Deutschland zerbomben – Die verschwundene grüne Landessprecherin

Die Jugend ist radikal, das gilt auch für die Parteijugend. Offenbar ist die grüne Jungend mitunter aber auch einfach nur hasserfüllt.

Im Lauf des Tages bin ich über folgenden, inzwischen gelöschten Tweet gestolpert:


La_Pensadora_ on Twitter:
archived 29 Dec 2018 15:16:21 UTC

Ich wünschte Deutschland wäre im zweiten Weltkrieg vollständig zerbombt worden. Dieses Land verdient keine Existenzberechtigung.

Inzwischen gibt es übrigens nicht nur diesen Tweet nicht, der gesamte Account @La_pensadora_ ist gelöscht worden. Ich befürchte allerdings weniger, weil Twitter durchgegriffen hat. Was an sich auch nicht notwendig wäre, denn diese Aussage ist durch die freie Meinungsäußerung gedeckt.

Im besagten Tweet wurde @La_pensadora_ als Miene Waziri geoutet, was durchaus stimmen mag. Brisant an der Sache, bis 2014 war Waziri Landessprecherin der Grünen Jugend in Schleswig Holstein. Wer ihren Namen jedoch in die Suche der Webseite der Grünen Jugend Schleswig Holstein eingibt, bekommt … kein Ergebnis. Einfach eine schlechte Suchfunktion? Könnte sein, wenn es nicht auffällig wäre, dass zwar bei den Pressemeldungen die aktuelle Sprecherin beim Namen genannt wird, ab 2014 jedoch findet sich nur noch der Satz: „
Dazu sagt die Sprecherin der Grünen Jugend Schleswig-Holstein:“ Waziri wollte bloß nicht überall ihren Namen sehen? Könnte sein, wenn nicht in der PDF Version der Pressemeldung der Satz „… sagt Miene Waziri, Sprecherin der Grünen Jugend Schleswig-Holstein“ stehen würde. Exemplarisch hier und hier. Ganz verschwunden ist Miene Waziri von der Webseite übrigens nicht, hintenrum findet man noch diese Seite – vielleicht wurde sie ja übersehen (Augenzwinkern an den Webmaster, da lief bei der Umstellung was schief. Seiten muss man löschen, nur weil man sie nicht mehr verlinkt, sind sie deshalb nicht gleichzeitig nicht mehr auffindbar.)

Das ich das hier alles so minutiös aufgliedere, liegt auch daran, das meine Twitterquelle rechts von mir steht. Und leider gilt für links und rechts, dass je weiter man geht, desto eher werden Dinge geschönt, so geschrieben, dass sie einem passen. Das man dort aber auch darauf hinweist, dass dieser Deutschlandhass von jemanden kommt, dessen Eltern Flüchtlinge aus Afghanistan waren – daran ist nichts zu mäkeln. Das ist eine traurige Feststellung – und dabei feiern die Waziris doch sogar Weihnachten: Annäherung an Weihnachten Bei der restlichen Integration der in Deutschland geborenen Miene ist dann aber doch einiges schief gegangen. Ich meine, politische Sozialisierung bei den Grünen hin oder her, man erwartet ja keine Dankbarkeit, aber dem Land, in dem man aufwuchs, die Existenzberechtigung abzusprechen und sich zu wünschen, es wäre doch bitte vollständig zerbombt worden? Wohin hätten dann Papa und Mama flüchten sollen? Ah, Stopp, diese Frage hat einen Realitätsbezug, ist also gemein. Ich ziehe sie zurück.

Es stellt sich aber dennoch die Frage, wenn sie Deutschland so abgrundtief hasst – und angesichts dieses Tweets, kann das durchaus angenommen werden – warum lebt sie dann hier, warum schreibt sie in der Sprache eines Landes, dem sie die Existenzberechtigung abspricht und das sie am liebsten heute noch in Schutt und Asche sehen würde. Gut, das Leben in Afghanistan ist jetzt nicht so der Hammer, gerade als Frau. Und wenn der Verräter Trump die US-Truppen dort erst einmal abzieht, und die Europäer es ihm zwangsweise gleichtun, dann wird das Leben für Frauen dort wieder völlig unerträglich werden. Aber es gibt doch sicher sonst wo auf der Welt noch einen Aufenthaltsort, den man nicht hasst und wo es sich gut leben lässt, oder? Also, warum ist sie noch hier?

Kommentare

Horst sagt:

Klar, dass solche Bemerkungen wohl die meisten Bürger/innen herausfordern wird. Mich auf jeden Fall. Für solchen Hass mag es gute Gründe geben. Ich kann mir sogar welche vorstellen. Nur würde ich von ihr erwarten, dass sie noch einen Hauch von Selbstachtung im Leib hätte und Deutschland den Rücken kehren würde. Aber dafür wird dieses Früchtchen entweder zu faul oder jedenfalls zu inkonsequent sein. Sie soll zum Teufel gehen. Manch anderer Mensch würde sicher gern mit ihr tauschen.

Thomas Matterne sagt:

Das ist tatsächlich auch mein Hauptproblem. Ja, man kann vieles in Deutschland „Scheiße“ finden. Und man soll das auch laut sagen dürfen. Aber es ist ein Unterschied, ob ich etwas in einem Land scheiße finde, oder das Land an sich. Bei letzterem sollte man halt konsequent sein, und sein Glück woanders versuchen. Wenn’s da besser ist, schön für den oder diejenige, wenn nicht, dann kann man auch gerne wiederkommen, aber wenn’s geht mit einem gewissen Lerneffekt. 🙂

[…] Die antireligiöse Position der Grünen bei gleichzeitiger Begeisterung für den Islam und der Einführung von entsprechendem „Religionsunterricht“ hat wohl auch tiefenpsychologisch mit der gemeinsamen Farbe Grün zu tun https://www.cicero.de/weltb%C3%BChne/die-farbe-des-islam/38924 Die Grünen stehen eher an der Seite der palästinensischen Hamas als an der Seite des immer wieder angegriffenen Israel. Dass schon Hitler mit dem Großmufti von Jerusalem gut konnte, tut deren Islambegeisterung keinen Abbruch. Sie bedienen sich teilweise derselben Rhetorik wie Hitler am Ende seiner Herrschaft: Weil das deutsche Volk sich als zu schwach erwies, habe es seinen Untergang verdient. So auch eine grüne Verlautbarung: „Ich wünschte, Deutschland wäre im Zweiten Weltkrieg vollständig zerbombt worden. Dieses Land verdient keine Existenzberechtigung“. https://der-konservative.de/2019/01/01/die-verschwundene-gruene-landessprecherin/ […]

seonk1 sagt:

Wer so verbohrt ist, dem ist nicht zu helfen!

[…] Die antireligiöse Position der Grünen bei gleichzeitiger Begeisterung für den Islam und der Einführung von entsprechendem „Religionsunterricht“ hat wohl auch tiefenpsychologisch mit der gemeinsamen Farbe Grün zu tun https://www.cicero.de/weltb%C3%BChne/die-farbe-des-islam/38924 Die Grünen stehen eher an der Seite der palästinensischen Hamas als an der Seite des immer wieder angegriffenen Israel. Dass schon Hitler mit dem Großmufti von Jerusalem gut konnte, tut deren Islambegeisterung keinen Abbruch. Sie bedienen sich teilweise derselben Rhetorik wie Hitler am Ende seiner Herrschaft: Weil das deutsche Volk sich als zu schwach erwies, habe es seinen Untergang verdient. So auch eine grüne Verlautbarung: „Ich wünschte, Deutschland wäre im Zweiten Weltkrieg vollständig zerbombt worden. Dieses Land verdient keine Existenzberechtigung“. https://der-konservative.de/2019/01/01/die-verschwundene-gruene-landessprecherin/ […]

André Frost sagt:

Hmmm…bin mir ziemlich sicher,niemand zwingt diese Göhre in Deutschland zu bleiben,da kann sie auch ihre Koffer packen und in’s Land ihrer Vorfahren ziehen. Dann ist’s aber auch vorbei mit staatlicher Alimentierung und Kartoffelsack tragen ist wieder Pflicht.

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